Zu den Waffen

Die Regeln von Zu den Waffen werden für Szenarien verwendet, bei denen lediglich das Gelände des Schlachtfelds vorgegeben ist, aber nicht die Zusammenstellung der Einheiten oder deren Position auf dem Schlachtfeld.

Sie kommen auch immer dann zum Einsatz, wenn die Spieler ein vorhandenes Szenario mit (teilweise) selbst zusammengestellten Armeen spielen möchten, statt den Vorgaben des jeweiligen Szenarios zu folgen.

a-battle-map.jpg

Entschlossen, dem Feindes Vormarsch Einhalt zu gewähren, konfrontierst Du ihn auf erhöhtem Gelände…

Je nach Spielerfahrung und verfügbarer Zeit sollten die Spieler sich für eine der beiden Methoden entscheiden, um ihre Armeen auf dem Schlachtfeld aufmarschieren zu lassen:

  • Der Stegreifmodus: empfohlen für mehr oder weniger improvisierte Freundschaftsspiele mit wenig Vorbereitungszeit und kürzerer Spieldauer.
  • Der organisierte Modus: perfekt für erfahrene Spieler, die sich etwas mehr Einfluss und Individualisierung wünschen.

Die Kampfordnung

Die in dieser Erweiterung vorgestellten Aufmarschmechanismen orientieren sich stark an den Aufmarschtaktiken aus alten Zeiten.

In der spätmittelalterlichen Kriegsführung gab es in der Regel verschiedene Aufstellungen der Armeen für die Bataillone oder Posten: Die Marschabteilungen untergliederten sich in die entsprechend geführte Vorhut, die Hauptarmee sowie die Nachhut.

French Guard English Guard

Ein französicher und englischer Posten - warten auf den Aufmarch

War der Feind erreicht, marschierten die Kampftruppen nebeneinander auf, wobei die Vorhut sich auf die rechte Seite des Schlachtfels stellte, die Hauptarmee in der Mitte blieb und die Nachhut links Aufstellung bezog.

In Zu den Waffen geben die Aufmarschkarten, deren Stapel der Spieler selbst zusammenstellt, die Art und die Position von Einheiten an, die er auf dem Schlachtfeld aufmarschieren lässt.

pennants-choice.jpg

Vier englische Posten, zum Aufmarsch bereit. Auf welchem Flügel wirst Du sie aufstellen - und wer bleibt in der Reserve?

Auch wenn das schnell geht, wird die Wahl nicht ganz so eindeutig sein, da sie durch folgende Kriterien beeinflusst werden kann:

  • Das Gelände: Sollte angegeben sein, dass eine Einheit auf unpassierbarem Gelände aufmarschiert, muss der Spieler diese Einheit neu positionieren und auf ein unbesetztes Feld an der Grundlinie dieses Bereichs stellen oder auf diese Einheit verzichten, wenn es auf der Grundlinie kein unbesetztes Feld mehr gibt.
  • Die Reserve: Ungleich der Aufmarschkarten, die der Spieler gewählt hat, kann die Karte in der Reserve nicht voll ausgespielt werden. Er muss zwei Einheiten davon wählen und sie auf unbesetzten Feldern seiner Grundlinie aufmarschieren lassen.
  • Das Initiativrecht: Der Spieler, der die meisten grünen Einheiten (außerhalb seiner Reserve) aufgestellt hat, späht seinen Gegner aus und wird in dieser Partie Startspieler.

Im organisierten Modus kann es durch das Mischen von Karten, die zu verschiedenen Sätzen Aufmarschkarten gehören, vorkommen, dass die Aufmarschkarten eines Spielers schließlich mehr Einheiten zum Aufmarsch anzeigen, als Fahnenträger und Figuren im allgemeinen Armeevorrat vorhanden sind.

Feudal Levy Tokens

Sollte diese Situation eintreten, muss der Spieler auf dem Feld, auf dem die Einheit normalerweise aufmarschiert wäre, ein Lehensaufgebotsplättchen der entsprechenden Farbe einsetzen anstelle der Einheit, die er nicht aufmarschieren lassen kann.

Sollte ein Spieler kein Lehensaufgebotsplättchen der passenden Farbe mehr besitzen, da er bereits alle verwendet hat, muss er auf die entsprechende Einheit verzichten.

Die Spezialisten

Ein weiterer wichtiger Aspekt im organisierten Modus ist die Individualiserung von zusätzlichen Truppen.

Das kann durch die sogenannten Spezialistenkarten erreicht werden. Mit den Karten hat man gute Chancen, einige (limitierte) neue Truppen aufmarschieren zu lassen.

Goblinoid Mercenaries Bow Upgrade

Die Kobolde übernehmen! Oder doch nicht?

Einige Spezialistenkarten modifizieren auch andere Aspekte des Aufmarschprozesses und schaffen die Möglichkeit, Kombinationen aus Spezialkarten zu kreieren, die am besten zum jeweiligen Spielstil, der Kriegsratszusammensetzung etc. passen.

King's Allies

Des Kriegers Freunde…

Der Haken an der Sache (und es muss ja einen geben) ist, dass möglicherweise nur zwei Karten ausgewählt werden dürfen! Überflüssig zu erwähnen, dass man natürlich immer gerne mehr haben würde… ;-)

Infiltration Vantage Point

Die raffinierte Wahl des Schurken…

Other Languages:

Kommentare sind geschlossen.